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Siri Hustvedt – Dance Around the Self
Photo #9800 28 Januar 2026, 12:15
(Bildquelle: Medea Film Factory / Dschoint Ventschr / Filip Zumbrunn)

Dokumentation über die weltberühmte Essayistin

Handlung und Hintergrund

„Siri Hustvedt – Dance Around the Self“ ist ein dokumentarisches Porträt der Schriftstellerin, Essayistin und Intellektuellen Siri Hustvedt. Regisseurin Sabine Lidl begleitet sie über einen längeren Zeitraum und zeichnet ihren Weg von den frühen literarischen Anfängen bis zu ihrer heutigen Rolle als prägende Stimme der Gegenwartsliteratur nach. Der Film folgt Hustvedts Denken entlang zentraler Themen ihres Werks: feministische Perspektiven, die Verbindung von Körper und Geist sowie die Frage, wie Erzählen Wissen schafft.

Persönlich wird die Dokumentation dort, wo Hustvedt über ihre langjährige Partnerschaft mit dem Schriftsteller Paul Auster spricht. Auster, ihr „Seelenmensch“ und Ehemann, ist in Gesprächen und gemeinsamen Momenten präsent. Während der Dreharbeiten erkrankt er schwer an Krebs und stirbt 2024. Dadurch erhält der Film eine zusätzliche, leise Ebene: Er wird auch zu einer Reflexion über Liebe, Abschied und geistige Nähe.

» Video ansehen: Siri Hustvedt - Dance Around the Self - Trailer Deutsch

„Siri Hustvedt – Dance Around the Self“ – Hintergründe, Kinostart

Siri Hustvedt wuchs zweisprachig auf und wollte schon früh Schriftstellerin werden. Nach ihrem Studium der englischen Literatur und einer Promotion an der Columbia University veröffentlichte sie zunächst Lyrik, später Romane wie „Die Verzauberung der Lily Dahl“ und „Was ich liebte“. Ein zentraler Wendepunkt in ihrem Werk war das Sachbuch „Die zitternde Frau“, in dem sie persönliche Erfahrungen mit neurologischen und psychologischen Fragestellungen verknüpft. Hustvedt arbeitet heute auch wissenschaftlich, veröffentlicht neurowissenschaftliche Texte und lehrt Narrative Psychiatrie. Parallel zum Kinostart der Dokumentation erscheint ihr neues Buch „Ghost Stories“.

„Siri Hustvedt – Dance Around the Self“ startet am 2. April 2026 bundesweit in den Kinos. Der Verleih liegt bei X Verleih. Die Weltpremiere findet in der Panorama-Sektion der Berlinale 2026 statt. Eine FSK-Freigabe wurde zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt gegeben.


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