Wiederholen

1

Wiederholen

all

Wiederhole alles

Neuer Western-Kriegsfilm: „Yellowstone“-Schöpfer verfilmt jetzt eine der größten Schlachten im wilden Westen
Photo #17671 14 April 2026, 08:15
(Bildquelle: Paramount Pictures)

„Yellowstone“-Schöpfer Taylor Sheridan hat ein gigantisches Western-Projekt an Land gezogen: Er wird die berühmte wie tragische Schlacht von Alamo verfilmen.

Wer Taylor Sheridans (Neo-)Western kennt und liebt, weiß: Der Filmemacher blüht ganz besonders dann auf, wenn er blutige Kämpfe mit persönlichen Schicksalsschlägen und einer geradezu nihilistischen Stimmung kombinieren kann.

Der destruktive Überlebenskampf, die zerbrechlichen Bündnisse und die zerrissenen Verhältnisse ziehen sich quer durch beinahe all seine Werke, einschließlich „Yellowstone“ und die Spin-offs. Nun hat der 55-Jährige sein nächstes Filmprojekt angepeilt; und es ist – wie nicht anders zu erwarten war – ein Western. Aber dieses Mal erzählt er keine komplett selbst ersonnene Geschichte in der weiten Prärie, sondern verfilmt die Schlacht von Alamo.

Verfilmt wurden die Ereignisse schon öfters, mit am bekanntesten dürfte die Verfilmung von 1960 durch Regisseur John Ford mit John Wayne und Richard Boone in den Hauptrollen sein. Erhältlich ist der Klassiker „Alamo“ über Amazon auf Blu-ray.

Das Filmprojekt hat allerdings einen großen Haken (via The State of Texas): Sheridan soll die Schlacht von Alamo als immersives Erlebnis in 4D für das neue Alamo Visitor Center and Museum in San Antonio drehen. Ausschließlich dort soll der Film ab frühestens Herbst 2027, eher 2028, wenn das Museum eröffnet wird, einem Publikum gezeigt werden. Wer also nicht vor Ort ist, wird also das Nachsehen haben.

Ihr wollt Western-Action übers Streaming? Das erhaltet ihr aktuell mit „Marshals: A Yellowstone Story“ über Paramount+:

» Video ansehen: Marshals: A Yellowstone Story - Trailer Deutsch

Was passierte bei der Schlacht von Alamo?

Für Dan Patrick, Vizegouverneur von Texas, ist es ein Segen, dass Taylor Sheridan für das Filmprojekt zugesagt hat. Er habe schon beim ersten Entwurf für das im Museum integrierte Kino gewusst, dass nur Sheridan für diesen Job infrage komme:

Zitat:
„In den vergangenen zehn Jahren hat Taylor [Sheridan] die Geschichte des amerikanischen Westens – die Menschen, das Land, die Tiefe und die Geschichte – auf eine Weise erzählt, wie es keine anderen Filmschaffenden getan haben.“

Auf Sheridan kommt viel Arbeit zu, denn bei der Schlacht von Alamo, die vom 23. Februar bis 6. März 1836 vor dem Hintergrund des Texanischen Unabhängigkeitskriegs in San Antonio stattfand, standen sich eine Widerstandsgruppe von circa 250 Leuten unter Führung von William Travis und James Bowie und mexikanische Truppen mit rund 3.000 Soldaten unter Antonio López de Santa Anna gegenüber.

Bei der 13-tägigen Belagerung kamen alle Widerstandskämpfer*innen der ehemaligen Missionsstation ums Leben, auf mexikanischer Seite kam es zu rund 600 Verlusten. Doch dieses Opfer bescherte der texanischen Armee einen massiven Zulauf, wodurch sie letzten Endes den Unabhängigkeitskrieg für sich entscheiden konnte.


Kommentare (0)
1000