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Nach reichlich Spekulation: „Star Wars“-Chefin tritt jetzt offiziell zurück – doch was bedeutet das für die Zukunft der Sci-Fi-Saga?
Photo #8594 16 Januar 2026, 12:15
(Bildquelle: IMAGO / Capital Pictures / CAP PLF)

„Star Wars“ steht an einem Wendepunkt: Kathleen Kennedy legt ihr Amt als Präsidentin von Lucasfilm nieder – doch welche Folgen hat das für die Zukunft der Marke?

Bereits vor fast einem Jahr kursierten Gerüchte über einen bevorstehenden Wandel bei „Star Wars“ – und jetzt ist es offiziell: Bisherige Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy übergibt jetzt die Führung des Studios, das Franchise wie „Star Wars“ und „Indiana Jones“ produziert (via The Hollywood Reporter).

Die oscarnominierte Produzentin übernahm 2012 gemeinsam mit „Star Wars“-Schöpfer George Lucas die Leitung von Lucasfilm, bevor sie kurz nach der Übernahme durch Disney die Leitung allein trug.

Künftig wird die Führung von Lucasfilm auf zwei langjährige Weggefährt*innen verteilt: Dave Filoni, ein enger Vertrauter von Lucas und Schöpfer erfolgreicher Serien wie „The Mandalorian“, übernimmt als Präsident und Chief Creative Officer die kreative Gesamtleitung. Die geschäftliche Verantwortung liegt bei Lynwen Brennan, einer langjährigen Führungskraft im Unternehmen, die als Co-Präsidentin agiert.

Auf welche „Star Wars“-Titel wir uns in Zukunft freuen dürfen, erfahrt ihr hier im Video:

» Video ansehen: Star Wars Celebration Interviews - Auf diese Star Wars Titel können wir uns bald freuen!

Kathleen Kennedys Zeit bei Lucasfilm

In ihrer Amtszeit brachte Kennedy die Sequel-Trilogie ins Kino, beginnend mit „Das Erwachen der Macht“ (2015), der über zwei Milliarden US-Dollar einspielte und mit 936,6 Millionen US-Dollar bis heute als erfolgreichster Film an den nordamerikanischen Kinokassen gilt. Ein weiterer Hit folgte unter anderem mit „Rogue One“, doch „Solo“ war der erste „Star Wars“-Film, der Verluste machte. Nach den gespaltenen Meinungen zu „Der Aufstieg Skywalkers“ wurde die Filmproduktion jedoch stark verlangsamt.

Im Serienbereich konnte Kennedy einige Erfolge verbuchen: Unter ihrer Leitung begann die Serien-Ära von „Star Wars“ mit „The Mandalorian“ – einer Serie, die nicht nur den Kult um Grogu, von Fans liebevoll „Baby Yoda“ genannt, auslöste, sondern auch 2019 zum Aushängeschild von Disney+ wurde. Weitere Serien erzielten unterschiedliche Reaktionen – während „The Acolyte“ beim Großteil der Fans durchfiel, wurde „Andor“ von Kritiker*innen und Zuschauer*innen gefeiert und gewann fünf Emmys bei insgesamt 22 Nominierungen.

Trotz ihres Rücktritts bleibt Kennedy Lucasfilm vorerst als Produzentin erhalten. Sie wird noch an den kommenden Filmen „The Mandalorian and Grogu“ (Kinostart: 20. Mai 2026) und „Star Wars: Starfighter“ (Kinostart: 26. Mai 2027) beteiligt sein. Danach will sie sich unabhängigen Projekten widmen.

Was ändert sich jetzt für „Star Wars“?

Kennedys Rückzug dürfte einen bedeutenden Einschnitt für eines der größten Hollywood-Franchises markieren. Welche konkreten Veränderungen dies mit sich bringt, ist derzeit noch offen – doch erste Einschätzungen von The Hollywood Reporter gibt es bereits.

Einige Beobachter*innen sehen unter Filoni und Brennan eine Fortsetzung des bisherigen Kurses, da beide schon lange Teil des Systems sind. Andere verweisen darauf, dass das Studio zuletzt in einer Art Stillstand verharrte, während Kennedys Nachfolge geregelt wurde. Jetzt könnte die Entwicklung wieder an Fahrt aufnehmen – mit der Hoffnung, frische Energie in die weit entfernte Galaxis zu bringen.

Während wir gespannt warten, was die Zukunft für „Star Wars“ bereithält, könnt ihr sämtliche Filme und Serien des Franchise mit einer Mitgliedschaft auf Disney+ streamen.


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