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Marvel-Schock: Sony will das eigene „Spider-Man“-Universum komplett neu auflegen – darunter auch „Venom“
Photo #12777 26 Februar 2026, 18:15
(Bildquelle: IMAGO / Picturelux / Sony Pictures)

Das dürfte für jede Menge Gesprächsstoff unter Fans sorgen: Sony Pictures will es noch einmal wagen und das eigene „Spider-Man“-Universum rebooten.

Sagt euch eigentlich das „Sony’s Spider-Man Universe“ (SSU) etwas? Nein? Dann seid ihr mit ziemlicher Sicherheit nicht allein, denn bis auf die „Venom“-Filme mit Tom Hardys Star-Qualitäten als Journalist Eddie Brock gerieten sämtliche Versuche, filmisch von Spider-Man zu profitieren, zu Kassenflops. Weder „Morbius“, „Madame Web“ noch „Kraven“ wollte es gelingen, popkulturellen Eindruck zu hinterlassen.

Man könnte es damit begründen, dass sich aus Nebenfiguren, die gerade einmal als Fieslinge taugen, kein Kapital schlagen lässt. Man könnte aber auch anführen, dass es sich bis auf Venom um Figuren handelt, die außerhalb von Marvels Comic-Szene gar keine Relevanz haben. Offiziell wurde das SSU nicht zu Grabe getragen, doch offensichtlich hat man sich bei Sony Pictures dazu entschlossen, es still und leise zu beerdigen.

Den größten Beweis liefert hierfür nun Sonys CEO Tom Rothman höchstpersönlich: Im „The Town“-Podcast enthüllte er Pläne, das SSU neu zu starten. Unter neuer kreativer Führung und mit einer völlig neuen Herangehensweise an die Charaktere und Geschichten soll das gescheiterte Universum aufgefrischt werden, so Rothman.

Nichts mit dem SSU zu tun hat die kommende „Spider-Man“-Serie „Spider-Noir“ mit Nicolas Cage als freundlicher Spinnen-Detektiv aus der Nachbarschaft. Start ist am 27. Mai 2026 exklusiv auf Prime Video. Seht den coolen Trailer hier an:

» Video ansehen: Spider-Noir - Teaser-Trailer Deutsch

Wird dieses Mal auch Spider-Man zurückkehren?

Unklar ist allerdings, wie sich Sony Pictures das Reboot des SSU vorstellt. Werden neue Charaktere eingeführt? Liegt der Fokus abermals auf den Fieslingen, die das Studio zu Antiheld*innen umformen wollte? Wird es dieses Mal endlich einen Spider-Man im SSU geben?

Etwas beunruhigend finde ich jedoch, dass Rothman angedeutet hat, dass man zu gegebenem Zeitpunkt zu Morbius und Kraven zurückkehren wolle. Hoffentlich haben die Verantwortlichen aus den Kassenflops gelernt und setzen nicht auf das gleiche Pferd mit lediglich anderem Geschirr, nur um die Rechte an Spider-Man zu behalten.

Die animierten „Spider-Man“-Filme haben bewiesen, dass Sony es eigentlich kann – und dass es möglich ist, einen Spider-Man ins filmische Universum einzuführen. Wenn nicht Tom Hollands Peter Parker, warum nicht Miles Morales? Apropos animiert: Im Vorfeld wurde bereits bekannt, dass Sony auch „Venom“ neu auflegen will – und zwar mit Beteiligung von Hollywoodstar Tom Hardy.


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