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Jim Carrey rettet diese Videospielverfilmung
Photo #18475 21 April 2026, 18:15

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Ich wollte diesen Film schon als schlecht abstempeln, aber dann kam eine Szene, die meine Meinung komplett geändert hat.

Die „Sonic-Filme haben ja inzwischen schon einiges an guten Ruf aufgebaut. Immerhin haben wir inzwischen drei davon und sie werden vom Publikum auch ziemlich gefeiert. Deswegen habe ich mir vor kurzem gedacht, schaue ich da auch mal rein und habe mir den ersten Film angesehen. Und meine Güte, ist der Film schrecklich gewesen für mich, weil die Exposition am Anfang schon direkt erstmal alles breittreten musste. Es wird wirklich zu viel erklärt: Wo kommt Sonic her, wie er auf der Erde gelandet ist, was ist sein Hintergrund? Das hat mich schon komplett verloren, weil ich dachte, ihr nehmt dem Film damit das ganze Mysterium um die Hauptfigur. Und dieser übertrieben redefreudige Igel ist auch jetzt nicht so ganz der Sonic, den ich aus den Spielen in Erinnerung habe. Und dann diese ganze Story nach dem Prinzip: Sonic muss sich geheim halten, ist aber dann so emotional, dass er dann plötzlich auf einmal einen einzigen Stromausfall auslöst, nachdem er bereits zehn Jahre auf der Erde ist.

Vorher ist er nie explodiert. Ist das so eine Coming-of-Age-Story? Was ist das hier? So im Großen und Ganzen dachte ich: Ne! Also ich verstehe nicht, warum der Film so beliebt ist. Und dann kam Dr. Robotnik (oder auch als Dr. Eggman bekannt)! Ach du meine Güte, hat Jim Carrey diesen Film mit seiner Darstellung gerettet! Er ist perfekt für diese Rolle geeignet, weil Dr. Robotnik ja immer so ein bisschen was Komödiantisches, so was Absurdes an sich hatte. Er ist in der Videospielvorlage einfach so ein großer, kugelförmigen Typ, der Tiere einsperrt und daraus Roboter macht. Am Anfang hatte der nicht wirklich viel Tiefe und einfach nur so einen gewissen Absurditätsfaktor. Klar, er hat auch in den Spielen später mehr Tiefe bekommen mit seinem Großvater, der auch dort mit der Figur Shadow zusammenhängt, was auch in den Filmen dann später noch eine Rolle spielt. Aber Robotnik war trotzdem immer so ein bisschen auch der Typ, der für die Lacher sorgt als Bösewicht. Und genau das hat Jim Carrey so perfekt verkörpert.

Es macht einfach Spaß, diesem Typen zuzusehen und jede Szene mit ihm und vor allem zusammen mit seinem Handlanger waren einfach sehr unterhaltsam. Das liegt daran, dass er diese Persönlichkeit perfekt transportiert: Ich bin allen anderen überlegen und ich bin ein krasserer Mensch als ihr. Am liebsten waren mir die Momente, wo er einen Satz anfängt und dann leise für sich beendet. So wie: Danke … für nichts! Das wurde perfekt verkörpert. Ich weiß auch, dass Jim Carrey nicht nur solche absurden Rollen spielen kann. Das muss man ihm auch noch mal zugutehalten. Man denkt immer an lustigere Rollen wie Ace Ventura oder Bruce Allmächtig oder halt auch an Robotnik. Aber habt ihr mal den Film „Number 23” von ihm gesehen? Das ist ein vollkommen ernster Film. Da gibt es vielleicht eine Szene, wo man mal kurz so denkt: Ein typischer Jim Carrey. Aber ansonsten ist das bierernst und das kann der Typ auch. Jim Carrey ist echt ein Geschenk für Hollywood. Vor allem ein Geschenk fürs „Sonic”. Nur wegen ihm habe ich jetzt Bock, mir auch den zweiten Teil anzuschauen.


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