16 Januar 2026, 12:15 » Video ansehen: „People We Meet on Vacation" - Der Netflix-Film ist besser als das Buch!
Dieser Film lohnt sich, vor allem wenn ihr die Buchvorlage kennt. Denn Netflix setzt die Geschichte viel besser um. Kurioserweise durch drastische Kürzungen.
Ab sofort kommt ihr auf Netflix in den Genuss der Verfilmung „People We Meet On Vacation“ nach dem gleichnamigen Roman von Emily Henry (auf Deutsch „Kein Sommer ohne dich“). Für mich ist der neue Film endlich mal eine Adaption, die sogar besser gelungen ist als das Original. Und das, obwohl so viel aus dem Buch fehlt. Aber genau das tut der Verfilmung richtig gut!
Warum sich „People We Meet on Vacation“ lohnt, verrät euch die Kurzfassung oben im Video. Weiter unten gibt es mehr dazu, was den Film für mich so toll macht.
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„People We Meet on Vacation“ ist mein neuer Lieblingsfilm auf Netflix
Die romantische Komödie „People We Meet on Vacation“ handelt von der lebhaften, freiheitsliebenden Poppy (Emily Bader, „My Lady Jane“) und dem zurückhaltenden, strukturliebenden Alex (Tom Blyth, „Die Tribute von Panem 5“), die seit 10 Jahren beste Freund*innen sind. Als feste Tradition treffen sie sich einmal im Jahr für einen gemeinsamen Sommerurlaub. Bis ihre Freundschaft ins Wanken gerät, als sie sich plötzlich die Frage stellen, ob sie vielleicht noch mehr verbindet, und schließlich zur Funkstille führt.
Durch die Hochzeit von Alex' Bruder David (Miles Heizer, „Boots“) in Barcelona verbringen sie zwangsläufig wieder Urlaubszeit zusammen und werden an all die besonderen gemeinsamen Momente früherer Sommer erinnert. Zwischen alten Erinnerungen, unausgesprochenen Gefühlen und komischen Missgeschicken müssen Poppy und Alex herausfinden, ob sie wieder beste Freunde sein können oder vielleicht doch romantisch zusammenpassen.
Als Bücherwurm tut es mir fast weh, das zu sagen, aber die Netflix-Adaption von „People We Meet on Vacation“ ist deutlich besser als die Romanvorlage. Das liegt vielleicht auch daran, dass „Kein Sommer ohne dich“ zwar eine solide Romcom, aber für mich bei Weitem nicht die beste Arbeit von Autorin Emily Henry ist (mein Favorit unter ihren Romanen ist bislang „Book Lovers“). Entsprechend positiv überrascht hat mich der Netflix-Film, der ordentlich gestrafft zu einem schönen Gute-Laune-Film und dem perfekten Zeitvertreib zur Alltagsflucht wurde.
Der Trailer verschafft euch einen ersten Eindruck vom Film:
» Video ansehen: People We Meet On Vacation | Trailer Deutsch
So macht Netflix es besser als im Buch
Das mag selten sein und seltsam klingen, aber „People We Meet on Vacation“ hat es wirklich gut getan, dass so viele Szenen aus dem Buch gekürzt oder ganz gestrichen wurden. Denn obwohl das Herz der Geschichte die Beziehung zwischen Poppy und Alex ist, verliert sich die Essenz neben all der Urlaubsstimmung in zu vielen Details, Nebenhandlungen und Szenerien in den zahlreichen Rückblicken vergangener Reisen. Dadurch ist die Buchvorlage stellenweise ziemlich langatmig.
Im Film fühlt sich die Slow-Burn-Romanze etwas weniger langsam und viel erfrischender an, und durch die Kürzungen gibt es mehr Luft, um die besondere Verbindung von Poppy und Alex zu spüren. Dabei liebe ich besonders die kleinen, witzigen und emotionalen Momente ohne große Worte zwischen den beiden. Dass vielleicht die ein oder andere ikonische Zeile aus dem Buch fehlt, macht der Netflix-Film mit seinem All-Inclusive-Paket einer mitreißenden Romcom locker wieder gut. Am Ende wird ähnlich wie im Buch dann vielleicht alles etwas schnell abgehandelt, aber der Film überzeugt mich emotional trotzdem.
Eine der besten Romcoms der letzten Jahre
Dass mich die Romanze von Poppy und Alex so mitgerissen hat, liegt natürlich vor allem auch am großartigen Spiel von Tom Blyth als pragmatischem und treuem Alex sowie Emily Bader als gefühlsbetonter und Wurzeln-schlagen-fürchtender Poppy. Die Chemie zwischen den beiden Stars und dementsprechend ihren Filmcharakteren stimmt. So kommen auch ohne allzu große Gesten die emotionalen Zwischentöne und die bedeutungsvolle Vorgeschichte der Figuren zur Geltung und die Romanze ist für mich ebenso rührend wie nahbar.
Für Spaß und sehnsüchtiges Fernweh sorgen außerdem die vielfältigen Kulissen zu den zahlreichen Urlaubsorten und der charmanten Destination Wedding, die Poppy und Alex gemeinsam besuchen, sowie der coole Soundtrack mit Ohrwürmern wie „Forever Your Girl“ oder „Hang With Me“. Dadurch verspricht „People We Meet on Vacation“ knapp zwei Stunden Spaß und Frühlingsgefühle. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, könnt ihr euch genau wie ich bestimmt auch in diesen neuen Netflix-Film verlieben.