31 März 2026, 08:15 
Ein Western zwischen Legende und Abschied: Dieser Kultfilm verbindet Humor mit Wehmut – und erzählt vom Ende einer ganzen Ära.
Mit „Mein Name ist Nobody“ erwartet euch ein ganz besonderer Western, der sich bewusst von klassischen Genrevertretern abhebt. Der Film kombiniert humorvolle Momente mit einer tiefen Melancholie und erzählt dabei vom langsamen Verschwinden des Wilden Westens. Gerade diese Mischung macht den Film bis heute einzigartig und für viele zu einem der schönsten Western überhaupt. Zu sehen ist er in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, am 3. April 2026 um 00:20 Uhr auf Kabel Eins.
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Darum geht es in „Mein Name ist Nobody“
In der Handlung trifft der junge, unberechenbare Nobody (Terrence Hill) auf den legendären Revolverhelden Jack Beauregard (Henry Fonda), der sich eigentlich zur Ruhe setzen will, dafür aber Geld braucht. Dabei will ihm Nobody helfen und bringt ihn zu einem letzten großen Auftritt. Während die beiden ungleichen Figuren aufeinandertreffen, entwickelt sich eine Geschichte voller skurriler Begegnungen, aber auch leiser, nachdenklicher Momente.
Immer wieder wird deutlich, dass die Zeit der großen Revolverhelden ihrem Ende entgegengeht und eine neue Epoche anbricht. Genau darin liegt die besondere Melancholie von „Mein Name ist Nobody“. Hinter dem Humor und den teils überzeichneten Szenen verbirgt sich ein Abschied vom Mythos des Wilden Westens.
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Für wen ist der Film geeignet?
„Mein Name ist Nobody“ zeigt, dass Helden altern, Legenden verblassen und sich die Welt unaufhaltsam verändert. Für Fans klassischer Western ist er deshalb Pflichtprogramm, aber auch Zuschauer*innen, die tiefgründigere Geschichten schätzen, kommen auf ihre Kosten. Wer einen Western sehen möchte, der gleichzeitig unterhält und berührt, sollte diesen Klassiker nicht verpassen.