15 Februar 2026, 12:15 
„Im Wasser der Seine“ erhält eine Fortsetzung: Dafür hat Netflix jetzt den bestmöglichen Regisseur gefunden.
Der 2024er Hai-Horror „Im Wasser der Seine“ von Regisseur Xavier Gens („Farang – Schatten der Unterwelt“) sorgte im Jahr der Olympischen Sommerspiele in Paris für Furore auf Netflix. Dort entwickelte sich der Schocker zum absoluten Publikumsrenner. Aktuell steht „Under Paris“, wie der Film im Original heißt, mit über 102 Millionen Views auf Platz 2 der erfolgreichsten nicht-englischsprachigen Filme des Streamingdienstes, nur geschlagen vom Fantasy-Kracher „Troll“.
Jetzt gibt es großartige Nachrichten vor allem für Gorehounds: Wie The Hollywood Reporter berichtet, hat Netflix einen Regisseur für die in Arbeit befindliche Fortsetzung gefunden – und zwar den französischen Genre-Spezialisten Alexandre Aja. Der 47-Jährige hat zuletzt den apokalyptischen Horrorfilm „Never Let Go“ mit Halle Berry inszeniert.
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Darum steigt meine Vorfreude auf „Im Wasser der Seine 2“ dank Alexandre Aja
„Im Wasser der Seine“ mag ein Streaming-Erfolg für Netflix gewesen sein, allerdings enttäuschte er mich mit seiner inkonsistenten Handlung, die nicht entscheiden konnte, ob sie nun gnadenloser Hai-Horror oder Trash-Perle sein wollte. Das Ende mag zwar viel spannenden Spielraum für die Fortsetzung bieten, im Kontext schoss sie allerdings weit über das Ziel hinaus. Entsprechend negativ fiel die Resonanz des Publikums aus. Auf Rotten Tomatoes vergibt es gerade einmal 30 %.
Aja ist im Gegensatz zu Gens ein absoluter Experte auf dem Gebiet des Unterwasser-Horrors, das hat er sowohl mit seinem spaßigen „Piranha“ als auch mit dem nervenzerfetzenden Katastrophenhorror „Crawl“ bewiesen. Gerade letzterer Alligator-Horrorfilm mit Kaya Scodelario und Barry Pepper ist ein Muss für Genrefans, verfügbar über Amazon auf Blu-ray zum Top-Preis. Absolute Empfehlung.
Ich bin mir sicher, mit diesem Regisseur an Bord kann „Im Wasser der Seine 2“ im Grunde nur zum großen Spaß werden, vor allem dank der Ähnlichkeit zu „Crawl“. Aja wird auch dieses Mal alle Register ziehen, um uns die Freude am Wasser zu rauben.