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Düsterer als je zuvor: „Dune“-Regisseur kündigt gravierende Veränderung für den dritten Teil der Sci-Fi-Reihe an
Photo #14840 18 März 2026, 12:15
(Bildquelle: IMAGO / ZUMA Press / Warner Bros. Pictures)

„Dune 2“ endete mit einem Knall und ließ nichts Gutes für die Zukunft des Wüstenplanets Arrakis erahnen: „Dune 3“ setzt genau dort an und wird noch finsterer.

Nach zwei Jahren Wartezeit erreicht uns dieses Jahr endlich der nächste „Dune“-Film: „Dune 3“ startet am 17. Dezember 2026 in den Kinos. Der Film markiert das Ende von Regisseur Denis Villeneuves Trilogie – und das Finale soll sich tonal deutlich von seinen Vorgängern unterscheiden.

Der erste Trailer zu „Dune 3“ wurde jüngst enthüllt – und das sogar im Rahmen eines Trailer-Screenings, bei dem Stars des Films wie Zendaya (Chani), Robert Pattinson (Scytale) und Anya Taylor-Joy (Alia Atreides) anwesend waren sowie Villeneuve. Bei dem Event gewährte der Regisseur einen Einblick in die eben genannten Tonunterschiede (via SlashFilm):

Zitat:
„Es ist ein ganz anderer Film als die ersten. [...] Und ich sagte meinem Team, dass es ein sehr anderer Film wird. Sehr anders. Ein ‚Dune‘-Film, aber mit einem anderen Ton, einem anderen Rhythmus, einem anderen Tempo. Und wenn der erste Film eher eine Betrachtung war, wie ein Film über einen Jungen, der eine neue Welt entdeckt, und der zweite ein Kriegsfilm war, dann ist dieser hier ein Thriller. Er ist actionreicher, angespannter, kraftvoller als die beiden anderen, würde ich sagen.“

Damit verschiebt sich der Fokus von einer eher beobachtenden Erzählweise und groß angelegten Schlachten hin zu Spannung und innerem Konflikt, wie bereits hier im neuen Trailer zu sehen ist:

» Video ansehen: Dune: Part 3 - Trailer Deutsch

„Dune 3“ zeigt Paul Atreides' Herrschaft

Diese Veränderung hängt auch mit einem Zeitsprung zusammen: „Dune 3“ basiert auf „Der Herr des Wüstenplaneten“ (Original: „Dune Messiah“) von Frank Herbert, der ebenfalls eine düsterere, nachdenklichere Richtung einschlägt. Während „Dune 2“ mit Paul Atreides’ (Timothée Chalamet) Machtübernahme endet, setzt die Handlung von „Dune 3“ viele Jahre später ein. Im Roman sind es etwa zwölf Jahre, Villeneuve spricht jedoch von rund 17 Jahren in seiner Version.

In dieser Zeit hat sich Pauls Herrschaft gefestigt, gleichzeitig sind die Folgen seines sogenannten heiligen Kriegs im gesamten Universum spürbar. Villeneuve beschreibt die Ausgangslage folgendermaßen:

Zitat:
„Es ist ein Film, der viele Jahre nach den ersten beiden spielt. Ähnlich wie das Buch ‚Dune Messiah‘ bietet er eine neue Sicht auf das, was mit Paul Atreides passiert ist. Es gibt also eine Zeitlücke von 17 Jahren, in der wir sehen, wie Paul mit den Konsequenzen von zu viel Macht umgeht und versucht herauszufinden, wie er diesem Kreislauf der Gewalt entkommen kann. Und natürlich ist er ein Imperator, der die Zukunft sehen kann, also ist er gewissermaßen unbesiegbar. Und wir werden Menschen begleiten, die versuchen, ihn zu stürzen.“

Trotz dieser politisch aufgeladenen und düsteren Handlung bleibt laut Villeneuve ein emotionaler Kern erhalten. Die Beziehung zwischen Paul und Chani soll weiterhin im Mittelpunkt stehen und dem Film eine persönliche Ebene geben.

Die Wartezeit bis zum 17. Dezember 2026 könnt ihr euch bestens bei HBO Max vertreiben: Dort findet ihr die beiden bisherigen Filme der Reihe sowie die Serie „Dune: Prophecy“.


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