24 Januar 2026, 18:15 
Jessie Buckley steht aktuell mit „Hamnet“ im Rampenlicht – und darf sich nun über eine Oscar-Nominierung freuen. Für die irische Schauspielerin ist es allerdings nicht das erste Mal, dass sie bei den Academy Awards Beachtung findet. In dieser Bilderstrecke zeigen wir euch die wichtigsten Meilensteine ihrer Karriere – und verraten, in welchem Horrorfilm-Highlight ihr sie 2026 ebenfalls erleben könnt.
Mit Shakespeare im Gepäck – Buckleys früher Theater-Triumph

2013 absolvierte Buckley die renommierte Schauspielschule Royal Academy of Dramatic Art in London und glänzte in den folgenden Jahren in großen Shakespeare-Produktionen wie „The Tempest“, „The Winter’s Tale“ und „Henry V“ an der Seite von Jude Law („Der talentierte Mr. Ripley“) auf der Bühne im Londoner West End.
Serien-Rollen mit Wucht

Ihre Auftritte in TV-Produktionen wie „War and Peace“ brachten Buckley viel Anerkennung ein. Danach folgten starke Darbietungen als Lorna Bow in „Taboo“ neben Tom Hardy („Mad Max: Fury Road“) und als schaurig-charmante Krankenschwester Oraetta Mayflower in der vierten Staffel von „Fargo“. Für ihre eindrucksvolle Leistung als Lyudmilla Ignatenko in der gefeierten Miniserie „Chernobyl“ erhielt sie 2019 den Irish Film and Television Award (IFTA) – völlig zu Recht.
Musikalisches Karriere-Highlight: „Wild Rose“

2019 übernahm Buckley die Hauptrolle der Rose-Lynn Harlan im Country-Musikdrama „Wild Rose“ – und gewann dafür nicht nur einen weiteren IFTA, sondern durfte auch Songs aus dem Film beim legendären Glastonbury Festival live performen. Der Soundtrack erreichte Platz 1 der UK-Country-Albumcharts.
Aufstieg zum Hollywood-Star

Mittlerweile ist Buckley endgültig in Hollywood angekommen – und zeigt seither eine beeindruckende Bandbreite: 2019 verkörperte sie Rosalyn Wilder im gefeierten Biopic „Judy“ an der Seite von Renée Zellweger („Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“). Im selben Jahr ließ sie das Publikum in Charlie Kaufmans („Vergiss mein nicht!“) verstörendem Netflix-Drama „I'm Thinking of Ending Things“ tief in die Abgründe einer zerrissenen Seele blicken.
Erste Oscarnominierung: „Frau im Dunkeln“

2021 sorgte Buckley mit „Frau im Dunkeln“ für Aufsehen: In Maggie Gyllenhaals gefeiertem Regiedebüt spielte sie die junge Leda – das Pendant zur Figur von Olivia Colman („The Crown“) – und beeindruckte mit einer nuancierten, intensiven Darstellung. Die Belohnung? Ihre erste Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin. Und als wäre das nicht schon bemerkenswert genug: „Hamnet“-Kollege Paul Mescal stand für den Film ebenfalls vor der Kamera.
Herausragende Performance in „Hamnet“

In Chloé Zhaos Shakespeare-Drama „Hamnet“ übernimmt Buckley die Rolle der Agnes – und liefert damit womöglich die eindrucksvollste Schauspielleistung ihrer bisherigen Karriere. Ihre Darstellung ist roh, ehrlich und zutiefst bewegend. Zwar dreht sich die Handlung um den früh verstorbenen Sohn von William Shakespeare und dessen möglichen Einfluss auf das Drama „Hamlet“, doch im Mittelpunkt steht klar Agnes – und Buckley verleiht ihr eine Stimme, die lange nachhallt.
Für ihre Performance wurde Buckley bereits mit einem Golden Globe und einem Critics’ Choice Award ausgezeichnet. Branchenmedien wie Variety sehen sie ganz klar als Topkandidatin für den Oscar als Beste Hauptdarstellerin.
Kino-Highlight 2026: „The Bride!“

Erneut unter der Regie von Maggie Gyllenhaal übernimmt Buckley die Hauptrolle in „The Bride!“ – und schlüpft dabei in eine Version von Frankensteins Braut, wie wir sie so noch nie gesehen haben. Gyllenhaals Neuinterpretation des klassischen Schauerstoffs verlegt die Geschichte ins Chicago der 1930er-Jahre und verwandelt sie in ein düster-verspieltes Horror-Musical mit Steampunk-Flair. Der Film startet am 5. März 2026 in den deutschen Kinos.
Jessie Buckley ist für „Hamnet“ im Oscar-Rennen
» Video ansehen: „Hamnet" ist einer der traurigsten Filme und ich will ihn nie mehr sehen!
Jüngst wurden die Oscarnominierungen bekannt gegeben – und auch hier ist Buckley mit „Hamnet“ im Rennen. Wie uns „Hamnet“ gefallen hat, erfahrt ihr hier im Video. Den Film könnt ihr ab sofort auf der großen Leinwand erleben.
Die Oscars werden in diesem Jahr am 15. März verliehen – durch die Zeitverschiebung zu Los Angeles läuft die Show hierzulande erst in der Nacht auf den 16. März.