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„Macht ziemlich viel Spaß“: Umstrittener Action-Thriller fesselt aktuell das Netflix-Publikum
Photo #9228 22 Januar 2026, 18:15
(Bildquelle: IMAGO / Capital Pictures / Netflix)

James Bond räumt aktuell auf Netflix auf und prügelt sich gleich mit mehreren Filmen in die Charts. Doch dieser Ableger gefällt nicht allen Fans der Actionreihe.

In den letzten Tagen hat sich der James-Bond-Film „Spectre“ in die Netflix-Charts gekämpft und erfreut sich damit einer neuen Welle an Aufmerksamkeit. Das erneute Interesse an dem mittlerweile über acht Jahre alten Film zeigt, dass die Faszination für den britischen Geheimagenten auch heute noch hoch ist. Der nahende, aber terminlich noch ungewisse Start des nächsten Bond-Films dürfte die Zuschauer*innen dazu verleiten, ältere Teile der Reihe nachzuholen oder erneut anzusehen.

In „Spectre“ führt Daniel Craig zum vierten Mal als James Bond eine Mission durch, die ihn zunächst nach Mexiko-Stadt führt. Dort verhindert er ein geplantes Bombenattentat und verfolgt einen Mann namens Sciarra (Alessandro Cremona), der Teil einer weit größeren Organisation zu sein scheint.

Entgegen offiziellen Befehlen setzt Bond seine Nachforschungen fort und entdeckt ein global agierendes Syndikat namens Spectre, dessen Wurzeln tief in seine eigene Vergangenheit reichen. Die Spur führt ihn unter anderem nach Rom, Österreich und Marokko. Dabei trifft er auf Madeleine Swann (Léa Seydoux), die Tochter eines ehemaligen Gegenspielers, und stellt sich schließlich Franz Oberhauser (Christoph Waltz), einem tot geglaubten Feind aus seiner Kindheit, der sich nun Ernst Stavro Blofeld nennt.

Regie führte Sam Mendes, der bereits mit dem Vorgängerfilm „Skyfall“ großen Erfolg hatte. Das Drehbuch stammt von John Logan, Neal Purvis, Robert Wade und Jez Butterworth, die gemeinsam eine dichte, komplexe Handlung schufen, die lose Fäden aus den vorherigen drei Bond-Filmen aufgreift und zu einem großen Ganzen verbindet.

» Video ansehen: James Bond 007 - Spectre - Deutscher Trailer #1

Die Reaktionen zu „Spectre“ auf Netflix

„Spectre“ zählt eher zu den Bond-Filmen, die auf Rotten Tomatoes durchwachsene Kritiken erhielt. So vergab die Fachpresse 63 %, während die Wertung des Publikums bei 61 % liegt. Anbei findet ihr ein paar Auszüge aus den Reaktionen:

Zitat:
„,Spectre‘ wirkte wie eine Ansammlung kleiner Ideen, die notdürftig aneinandergereiht wurden und wie ein hastiger Versuch, eine Art ultimativen Bösewicht zu schaffen, der überhaupt nicht funktioniert. Immerhin besser als ,Ein Quantum Trost‘.“
– David Hogan für hoganreviews.co.uk

Zitat:
„Ein weiteres Meisterwerk von Mendes! Es wird einfach immer besser. Bond ist exponierter, es gibt mehr Drama und eine raffiniertere Atmosphäre. Wie immer temporeich. Jede Menge Wendungen, knallharte Action, spektakuläre Szenen, Drama, Intrigen, Spannung, atemberaubende Drehorte/Kulissen und Abenteuer. Von Anfang bis Ende fesselnd.“
– Frans B

Zitat:
„Obwohl es sich um einen James-Bond-Film nach Schema F handelt, ist ,Spectre‘ dennoch ein James-Bond-Film und als solcher macht er ziemlich viel Spaß.“
–  Brent McKnight für The Last Thing I See

Zitat:
„Unnötig langsam, schon von der ersten Minute an. Die Prämisse und die Handlung sind nicht zu beanstanden, nur die Umsetzung macht vieles davon uninteressant. Die Bond-Reihe hat eine lange Geschichte von Höhen und Tiefen mit ihren Bösewichten hinter sich und Waltz' Blofeld gehört sicherlich nicht zu den spannenderen Schurken.“
– Sebastian L

Wenn ihr euch selbst ein Bild von „Spectre“ machen möchtet, könnt ihr die Produktion ab sofort auf Netflix streamen. Solltet ihr noch keine Mitgliedschaft bei dem Streamingdienst haben, könnt ihr mit dem Entertainment-Plus-Paket von Sky nicht nur in den Genuss der besten Filme und Serien von Netflix kommen, sondern habt auch Zugriff auf weitere grandiose Produktionen.


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