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Biermann
Photo #8308 13 Januar 2026, 12:15

Dokumentation über den Sänger Wolf Biermann

Handlung und Hintergrund

Dokumentation über den Sänger Wolf Biermann Der Dokumentarfilm „Biermann“ widmet sich dem Werk und der Persönlichkeit des Künstlers Wolf Biermann (*1936), der wie kaum ein anderer die politischen und kulturellen Bruchlinien Deutschlands sichtbar gemacht hat. Regisseur Jens Meurer („An Impossible Project“) folgt Wolf Biermann durch zentrale Stationen seines Schaffens und verbindet dessen Lieder mit dem historischen Hintergrund, der sie geprägt hat. In Begegnungen mit Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern zeigt der Film, wie Biermanns Texte und Provokationen bis heute nachwirken – sei es als Warnung vor politischer Bequemlichkeit oder als Ermutigung, die eigene Stimme zu erheben.

„Biermann“ – Hintergründe, Kinostart

Wolf Biermann zählt zu den prägenden Figuren der deutschen Nachkriegskultur. Als kommunistisch geprägter Jugendlicher zog er 1953 in die DDR und wurde dort zunächst gefördert, dann jedoch zum Staatsfeind, dessen Kritik an der SED-Führung 1965 zu einem umfassenden Auftritts- und Publikationsverbot führte. Seine Ausbürgerung nach einem Konzert in Köln 1976 gilt bis heute als politischer Wendepunkt und als Signal für die spätere Erosion der DDR.

Der Film greift diese historischen Brüche auf und verbindet sie mit Biermanns späterem Wirken in der Friedensbewegung und seinen kontinuierlichen Beiträgen zu Debatten der Bundesrepublik. Die Struktur aus zehn Themen und zehn Liedern setzt dabei klare erzählerische Akzente und macht Biermanns Bedeutung als Künstler erfahrbar.

„Biermann“ startet am 19. März 2026 in den deutschen Kinos. Der Musikdokumentarfilm erscheint beim Majestic Filmverleih und dauert rund 100 Minuten. Eine offizielle FSK-Freigabe liegt noch nicht vor.


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