06 Januar 2026, 18:15
(Bildquelle: IMAGO / Everett Collection / Screen Gems)In diesem Fantasy-Film war ein „Stranger Things“-Star in den ersten Jahren seiner Karriere zu sehen – doch bald verschwindet das Werk von Prime Video.
„Stranger Things“ ist offiziell abgeschlossen – und wer die Netflix-Serie jetzt schon vermisst, kann sich vielleicht damit trösten, andere Projekte der Stars aus Hawkins zu entdecken. Warum fangt ihr nicht einfach mit Jamie Campbell Bower an?
Der Vecna/Henry-Darsteller war in den 2010er-Jahren in mehreren großen Fantasy-Produktionen zu sehen – darunter „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1“ und gleich drei „Twilight“-Filme, allerdings jeweils in eher kleineren Rollen. Eine größere Bühne bekam er hingegen in der Verfilmung von Cassandra Clares Jugendroman „Chroniken der Unterwelt – City of Bones“: Dort übernahm er die männliche Hauptrolle an der Seite von „Emily in Paris“-Star Lily Collins.
In „Chroniken der Unterwelt“ führt Clary Fray (Lily Collins) ein ganz normales Leben in New York – bis sie eines Tages Zeugin eines Mordes wird, den scheinbar niemand außer ihr bemerkt. Bald erfährt sie, dass sie zur Welt der Schattenjäger gehört: einer geheimen Kriegerkaste, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Dämonen zu jagen.
Zusammen mit dem rätselhaften Jace Wayland (Jamie Campbell Bower) begibt sie sich auf eine gefährliche Suche nach ihrer verschwundenen Mutter – und entdeckt dabei dunkle Wahrheiten über ihre Herkunft und das Schicksal ihrer Welt.
Der Film ist aktuell im Abo von Prime Video verfügbar, allerdings nicht mehr für lange Zeit: Am 13. Januar 2026 verlässt er dort das Programm. Wer den Film vorher sehen möchte, sollte sich also beeilen. Einen ersten Einblick gewährt euch dieser Trailer:
» Video ansehen: Chroniken der Unterwelt - City Of Bones - Deutscher Trailer
Das sagt das Publikum zu „Chroniken der Unterwelt“
Für viele Jugendliche der 2010er schwankt „Chroniken der Unterwelt“ zwischen Kult und Guilty Pleasure – doch auf Rotten Tomatoes schnitt der Fantasyfilm eher mager ab: Kritiker*innen verliehen schlappe 13 % und Zuschauer*innen zeigten sich mit 58 % nur mäßig begeistert. Hier einige Publikumsstimmen:
„Geschmäcker unterscheiden sich, klar – aber mal ehrlich: Das hier ist wie ‚Twilight‘ trifft ‚Vampire Diaries‘ trifft ‚Narnia‘. Klar, es ist kitschig – aber genau nach dieser Art Kitsch haben wir uns doch gesehnt. [...] Es macht einfach Spaß – so sollte Kino sein! Die Chemie zwischen den Hauptdarsteller*innen ist perfekt. Lass uns die Kuss-Szene im Regen einfach in Dauerschleife schauen, okay? Die Story ist spannend, man will in jeder Szene Hinweise entdecken und nicht einfach nur passiv zuschauen. Lohnt sich total. Schade nur, dass Vecna gerade zu beschäftigt ist, Kinder in Hawkins zu jagen, und Emily in Paris festhängt – sonst hätten wir vielleicht längst ein Reboot bekommen.“ – Mallory M, 5/5„‚Chroniken der Unterwelt‘ ist voll mit attraktiven Schauspieler*innen – aber selbst das reicht nicht aus, um den Film zu retten. ‚Chroniken der Unterwelt‘ wirkt wie ein Versuch, auf den Fantasy-Zug für Teenager*innen aufzuspringen, gemeinsam mit ‚Twilight‘ und ‚Die Tribute von Panem‘, verfehlt aber klar das Ziel. Leider hat mich der Film mit mehr Fragen als Antworten zurückgelassen.“ – anonym, 2,5/5„‚Chroniken der Unterwelt‘ zeigt spürbaren Aufwand – mit guter Schauspielerei, passabler CGI (wenn auch in wechselhafter Qualität) und ordentlichen Actionszenen. Doch der Film kann der Versuchung nicht widerstehen, Elemente aufzugreifen, die wir schon aus ‚Harry Potter‘, ‚Star Wars‘ oder ‚Twilight‘ kennen. So wird diese Young-Adult-Fantasy-Adaption zu einem durchschnittlichen Film, der besser hätte sein können.“ – anonym, 3/5Falls ihr dennoch neugierig geworden seid und ihr euch ein eigenes Bild von „Chroniken der Unterwelt“ machen möchtet, könnt ihr den Fantasy-Film bis zum 13. Januar 2026 mit einer Mitgliedschaft bei Prime Video ohne Zusatzkosten streamen.