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Zombies atmen nicht: Horror-Reboot eines Milliarden-Franchise ist laut ersten Reaktionen ein einziger Adrenalinrausch
Photo #16830 06 April 2026, 12:15
(Bildquelle: Netflix)

„Weapons“-Regisseur Zach Creggers „Resident Evil“-Reboot soll laut ersten Testvorführungen quasi das „Mad Max: Fury Road“ unter den Horrorfilmen sein.

Ich muss schon sagen, auch wenn mir „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ von Horror-Hoffnung Zach Cregger nicht so gut gefallen hat wie sein Erstlingswerk „Barbarian“ – bei anderen ist es offenbar genau umgekehrt –, bin ich doch sehr gespannt auf sein Reboot des Horror-Franchise „Resident Evil“. Zum einen, weil mir „Weapons“ in erster Linie von der Handlung her nicht gefallen, aber stilistisch zugesagt hat. Zum anderen, weil ich endlich Adaption sehen will, die der Videospielvorlage vor allem etwas Neues abgewinnen kann.

Die Verfilmungen von Paul W.S. Anderson und Milla Jovovich hatten nur den Titel und das Zombie-Setting mit der Vorlage gemein. „Resident Evil: Welcome to Raccoon City“ wiederum war zwar vorlagengetreuer, dem Film von Johannes Roberts mangelte es jedoch an handwerklicher Raffinesse. Wer sich selbst davon ein Bild machen will, den Film erhaltet ihr über Amazon auf Blu-ray.

Cregger selbst zeigte sich ziemlich selbstbewusst in Bezug auf seinen Versuch, das Franchise neu wiederzubeleben. Er betonte ganz offen, dass sich seine Version nur lose an die Vorlage halten, jedoch gänzlich in der Welt von „Resident Evil“ eingebettet sein soll. Der zu erwartende Fan-Aufschrei scheint also bewusst provoziert zu werden. So sagte er gegenüber The New York Times:

Zitat:
„Ich liebe die Vorstellung, gegen eine ganze Welt anzutreten, die darauf aus ist, einen zu vernichten. Das macht Spaß; und ich habe noch keinen Film gesehen, der ein solches Erlebnis bietet.“

Laut den ersten Testvorführungen soll das Vorhaben tatsächlich ganz anders, aber ungemein fesselnd sein (via World of Reel): Demnach soll sich die Handlung gar nicht erst lange mit einem behutsamen Aufbau oder einer langsamen Einführung aufhalten und direkt zur Sache gehen – buchstäblich von Sekunde eins an. Creggers Film sei quasi das „Mad Max: Fury Road“ unter den Horrorfilmen. Klingt auch etwas nach „Lola rennt“ in blutig, wie ich finde.

Dennoch versprühe der Film sehr viel mehr Kino-Atmosphäre als bisherige Verfilmungen und sei vor allem den ersten Teilen der Videospielreihe stilistisch sehr viel näher, als es jemals zuvor der Fall war – und das, obwohl sich Cregger ansonsten kaum an die Vorlage halte. Das ist eine definitiv spannende Ansage. Richtig gute Videospielverfilmungen haben wir hier für euch:

» Video ansehen: Die 12 kultigsten Videospielverfilmungen

Worum dreht sich das Reboot von „Resident Evil“?

Bekannte Gesichter werden Fans offenbar keine im „Resident Evil“-Reboot erspähen dürfen, auch wenn erste Gerüchte noch von Chris Redfield gesprochen hatten. Austin Abrams („Weapons“) , der die Hauptrolle übernimmt, spielt demnach den medizinischen Kurier Bryan, der eine mysteriöse Lieferung in die Klinik von Raccoon City transportieren soll. Dumm nur, dass sich die Stadt genau dann in einem apokalyptischen Ausnahmezustand befindet. Ein unbekanntes Virus verwandelt die Bevölkerung in eine Horde blutrünstiger Wesen und niemand hat eine Lösung außer Waffengewalt.

Neben Abrams sind in weiteren Rollen Kali Reis, Zach Cherry, Paul Walter Hauser sowie Johnno Wilson zu sehen. „Resident Evil“ startet noch am 17. September 2026 in den deutschen Kinos. Fans dürfen also definitiv gespannt sein.


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