03 April 2026, 08:15 
Kaum ein Film hat das deutsche Kino so geprägt wie dieser: Ein Western, der Generationen begeisterte und bis heute Kultstatus genießt.
Mit dem ersten Teil von „Winnetou“ läuft einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Filme überhaupt im Fernsehen. Die Verfilmung der Karl-May-Romane prägte das Western-Genre hierzulande wie kaum ein anderer Film und machte Figuren wie Winnetou und Old Shatterhand unsterblich. Bis heute gilt der Streifen als Inbegriff des deutschen Westerns und hat eine riesige Fangemeinde. Wer den Klassiker (noch einmal) sehen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu – am Freitag, den 3. April, um 11:35 Uhr im ZDF.
Warum laufen kaum noch Western-Filme in den Kinos? Die Frage beantworten wir in unserem Video.
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Worum geht es in „Winnetou“?
Die Geschichte beginnt mit dem Bau einer Eisenbahnlinie, die entgegen aller Absprachen durch das Gebiet der Apachen führt. Dadurch eskaliert die Situation zwischen den indigenen Bewohnern und den weißen Siedlern. Der deutsche Ingenieur Old Shatterhand (Lex Barker) versucht zu vermitteln und das Vertrauen des Häuptlingssohns Winnetou (Pierre Brice) zu gewinnen, doch die Fronten sind verhärtet. Für die Apachen stehen die Eindringlinge für Gewalt und Verrat, was zu gefährlichen Konflikten führt. Inmitten dieser Spannungen entwickelt sich eine Beziehung, die das Potenzial hat, die Situation zu verändern.
Das macht den Film so sehenswert
Sehenswert ist „Winnetou l“ vor allem wegen seiner ikonischen Figuren und seiner besonderen Atmosphäre. Der Film verbindet klassische Western-Elemente mit einer für damalige Verhältnisse ungewöhnlich emotionalen Erzählweise. Gerade die Freundschaft zwischen den Hauptfiguren macht den Film zeitlos und sorgt dafür, dass er auch heute noch funktioniert. Für Fans von Western, Nostalgie und großen Abenteuern ist dieser Klassiker ein absolutes Muss.