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„Einer der schlechtesten Filme, die jemals gedreht wurden“: „Jack Reacher“-Star verurteilt gemeinsamen Sci-Fi-Fehlschlag mit Dwayne Johnson
Photo #15968 29 März 2026, 08:15
(Bildquelle: IMAGO / Allstar / Mary Evans / AF Archive / Doom Productions)

Rosamund Pike erinnerte sich im Interview an die wohl größte Fehlentscheidung ihrer Karriere, in einem Sci-Fi-Horrorfilm mit Dwayne Johnson mitzuspielen.

Anfang der 2000er-Jahre hatte Dwayne Johnsons Hollywood-Karriere gerade erst so richtig an Fahrt aufgenommen. Der Wrestling-Star wurde in der Actionkomödie „Welcome to the Jungle“ gar als legitimer Nachfolger von Arnold Schwarzenegger gehandelt, der darin in einer Szene buchstäblich die Fackel übergab.

Es war auch die Zeit, in der die britische Schauspielerin Rosamund Pike im Begriff war, sich international einen Namen zu machen. Als Miranda Frost hatte sie direkt zu ihrem Filmdebüt eine kleine Rolle im Action-Spektakel „Stirb an einem anderen Tag“ an der Seite von Pierce Brosnan bei seinem letzten Bond-Auftritt.

Beinahe wäre es das wohl auch schon gewesen mit der Filmkarriere, zumindest laut ihrer eigenen Aussage. Die 47-Jährige war jüngst zu Gast im Podcast „How to Fail with Elizabeth Day“ und sprach über ihre langjährige Karriere. Dabei kam sie auch auf den Sci-Fi-Horror „Doom – Der Film“ zu sprechen, ihren ersten Genrefilm von 2005, in dem sie neben Dwayne Johnson und Karl Urban zu sehen war. Den Film erhaltet ihr übrigens über Amazon auf Blu-ray.

Rosamund Pike Characters: Samantha Grimm Film: Doom USA/UK/CZ/DE 2005 Director: Andrzej Bartkowiak 20 October 2005 PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: MaryxEvansxAFxArchivexDoomxProductions 12600537 editorial use only
Rosamund Pike als Samantha Grimm in „Doom - Der Film“ (Bildquelle: IMAGO / Allstar / Mary Evans / AF Archive / Doom Productions)

Sie befand sich zu der Zeit mitten in den Dreharbeiten zu „Stolz & Vorurteil“, als sie das Angebot für die Videospielverfilmung erhielt:

Zitat:
„Auf einmal befand ich mich in diesem Film mit The Rock und erkannte, dass ich überhaupt nicht als Actionstar taugte. Es war ein absoluter Reinfall. Ich meine, es hätte meine Karriere zerstören können. Es ist wahrscheinlich einer der schlechtesten Filme, die jemals gedreht wurden. Es war eine Katastrophe. Ich lese keine Kritiken, aber ich habe das Gefühl, mich glücklich schätzen zu können, es überlebt zu haben.“

Es gibt in der Tat wesentlich bessere Videospielverfilmungen. Welche, zeigen wir euch hier:

» Video ansehen: Die 12 kultigsten Videospielverfilmungen

„Dumm, aber unterhaltsam“: „Doom – Der Film“ hat trotzdem ein paar Fans

Mit ihrer ehrlichen Meinung steht Rosamund Pike nicht allein dar, auch Dwayne Johnson äußerte bereits sein Bedauern über „Doom – Der Film“, nannte ihn gar als typischen Vertreter des sogenannten Videospielfluchs. Auf Rotten Tomatoes hält der Sci-Fi-Horror eine miserable Wertung von 18 % bei den Kritiken und 34 % beim Publikum. Ein paar Fans hat das B-Movie dennoch:

Zitat:
„Es ist ein sehr schlechter Film, aber ich habe ihn genossen.“
– Enrique R

Zitat:
„Der Film ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Aber hey, wenigstens ist er besser als [die Fortsetzung] ‚Doom – Annihilation‘.“
– Kenyel P

Zitat:
„Sicher, er ist dumm, aber unterhaltsam.“
– Ali M

Rosamund Pikes Karriere hat „Doom – Der Film“ glücklicherweise nicht geschadet. Die Schauspielerin konnte sich auch danach über Angebote freuen und brillierte etwa in „Jack Reacher“, in der leider eingestellten Amazon-Serie „Das Rad der Zeit“ und „Saltburn“. Richtig gut fand ich sie vor allem in David Finchers „Gone Girl – Das perfekte Opfer“, für den sie eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ erhielt.


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