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Diese 7 Marvel-Stars wurden im MCU leider völlig verschwendet
Photo #13409 04 März 2026, 18:15
(Bildquelle: IMAGO / LGjr-RG / PacificCoastNews / Avalon)

Das Marvel Cinematic Universe (MCU) glänzt seit Anbeginn mit großen Namen in seiner Besetzung. Dabei gibt es jedoch auch etliche Beispiele, in denen fantastische Darsteller*innen nicht wirklich zeigen konnten, wozu sie schauspielerisch in der Lage sind. Welche sieben exemplarischen Schauspielenden deutlich besser sind, als es das MCU vermuten lässt, verraten wir euch hier.

Michelle Yeoh

(Bildquelle: IMAGO / Capital Pictures / Jasin Boland)

Immerhin ein wenig ihrer Actionkünste konnte der „Tiger & Dragon“-Star in „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ unter Beweis stellen, doch Fans wissen natürlich, dass sie eigentlich zu deutlich mehr imstande ist. Das gilt auch für ihre Schauspielkunst, für die sie in „Everything Everywhere All At Once“ sogar mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Da es um „Shang-Chi 2“ auffällig ruhig geworden ist, muss man sich leider die Frage stellen, ob es das für Michelle Yeoh im MCU schon war. Sollte dem so sein, gibt es kaum ein anderes Fazit, als dass sie in der Rolle von Shang-Chis Tante Ying Nan genauso wie im Cameo als Aleto Ogord in „Guardians of the Galaxy 2“ verschenkt war.

Walton Goggins

(Bildquelle: IMAGO / Capital Pictures)

In den letzten Jahren hat sich Walton Goggins vor allem dank der Serien-Hits „White Lotus“ und „Fallout“ endgültig in den Vordergrund gespielt. Auf seine Schauspielkünste schwören viele bereits seit „Justified“ und auch in Tarantinos „The Hateful Eight“ durfte sich Goggins austoben. Seine Vorliebe für extravagante Rollen konnte er im MCU aber eher bedingt ausleben.

Als Krimineller Sonny Burch hatte er in „Ant-Man and the Wasp“ durchaus seine Momente, doch um seine schauspielerische Bandbreite und sein einnehmendes Charisma wirklich entfalten zu können, war die Rolle leider viel zu klein. Zwar kehrte Goggins für eine Folge der Animationsserie „Marvel's What If...?“ im englischsprachigen Original als Sonny zurück, doch Stand jetzt stehen die Chancen schlecht, dass er auch den Marvel-Fans beweisen kann, wozu er im Stande ist.

Idris Elba

(Bildquelle: IMAGO / Mary Evans / Marvel Studios)

Vielleicht der beste Bond-Darsteller, der niemals 007 spielen durfte. Etliche wünschten sich den für den Part leider inzwischen zu alten Elba als Nachfolger von Daniel Craig. Warum er bei vielen so hoch im Kurs stand, dürfte aus seinen Auftritten im MCU jedoch nicht ersichtlich geworden sein.

Als Heimdall, Beschützer des Bifröst, machte Idris Elba zwar in den „Thor“-Filmen eine verdammt coole Figur, doch die Rolle war viel zu störrisch, um ihr wirklich seinen Stempel aufdrücken zu können. Der Abspann von „Thor: Love and Thunder“ stellte zwar ein Wiedersehen mit hoffentlich mehr schauspielerischen Möglichkeiten in Aussicht, doch aktuell sollte niemand Geld darauf verwetten, dass darauf noch viel folgen wird.

Tilda Swinton

(Bildquelle: IMAGO / Cinema Publishers Collection / Jay Maidment)

Kaum ein Hollywood-Star machte sich derart als schauspielerisches Chamäleon einen Namen wie Tilda Swinton. Sei es „Snowpiercer“, einer der etlichen Wes-Anderson-Filme, die Horror-Neuverfilmung „Suspiria“ oder „Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia“: Regelmäßig fällt die Schottin durch opulente Kostüme und ausgefallenes Make-up auf.

Ihr Auftritt als Die Älteste in „Doctor Strange“ sowie „Avengers: Endgame“ war im Vergleich dazu eher schlicht und das muss man leider auch über ihre Rolle sagen. Swinton brachte durchaus die nötige Präsenz für den Part mit, der fiel jedoch insgesamt zu wenig substanziell aus, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen; wozu die Schauspielerin aber definitiv in der Lage gewesen wäre.

Mads Mikkelsen

(Bildquelle: IMAGO / ZUMA Press Wire / Entertainment Pictures)

Als quasi weiteres Opfer von „Doctor Strange“ kann man sicherlich Mads Mikkelsen einstufen. Sein Kaecilius dürfte als einer der MCU-Bösewicht*innen gelten, die wenig Eindruck hinterlassen haben. Neben dem optischen Blickfang durch die Augen und einem äußerst unterhaltsamen Missverständnis mit Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) glänzt der Schurke mit praktisch nichts.

Das ist verdammt enttäuschend, wenn man bedenkt, was für ein großartiger Schauspieler Mads Mikkelsen ist. Zumal er auch bewiesen hat, dass er einen beeindruckenden Bösewicht verkörpern kann, siehe „James Bond: Casino Royale“.

Daniel Kaluuya

(Bildquelle: IMAGO / Everett Collection / Matt Kennedy / Marvel / Walt Disney Studios Motion Pictures)

Für „Get Out“ wurde er für einen Oscar nominiert, für „Judas and the Black Messiah“ gewann er ihn sogar. Es dürfte also außer Frage stehen, dass Daniel Kaluuya ein mehr als fähiger Schauspieler ist.

Umso bedauerlicher ist es, dass er im MCU nie so wirklich zeigen konnte, was in ihm steckt. Seine Rolle als W'Kabi in „Black Panther“ war aufgrund des internen Konflikts um die Zukunft von Wakanda durchaus vielversprechend, doch hätte es mehr Raum für Kaluuyas Figur gebraucht, um dies zu mehr als einem interessanten Ansatz zu machen. In „Black Panther: Wakanda Forever“ fehlte W'Kabi dann völlig. Wir dürfen gespannt sein, ob er im geplanten „Black Panther 3“ zurückkehrt – und ob die Fortsetzung mehr mit ihm anzufangen weiß.

Barry Keoghan

(Bildquelle: IMAGO / Picturelux / Sophie Mutevelian / Marvel Studios / The Hollywood Archive)

Der Ire hat sich seit Jahren den Ruf erarbeitet, in ausgefallenen Rollen zu glänzen; das hervorragende schwarzhumorige Drama „Banshees of Inisherin“ brachte ihm dafür gar eine Oscarnominierung ein. In „The Eternals“ konnte Keoghan aber wie etliche seiner Kolleg*innen nicht wirklich zeigen, was in ihm steckt. Angesichts der Reaktionen auf den Film war das jedoch eindeutig nicht seine Schuld.

Auf Besserung könnten wir vergeblich warten. Die einst geplante Fortsetzung „Eternals 2“ liegt offiziell auf Eis. Es könnte also sein, dass wir den von Keoghan gespielten Druig im MCU nie wiedersehen. Immerhin bei der Konkurrenz darf der Schauspieler hoffentlich zeigen, was in ihm steckt: In „The Batman 2“ soll er endlich richtig als Joker für Furore sorgen.


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