07 Februar 2026, 12:15 
Dieser Sci-Fi-Actionkracher ist einer der bestbewerteten Filme 2025 und ein Highlight in meinem vergangenen Kinojahr. Nun steht fest, wann ihr „Predator: Badlands“ auf Disney+ streamen könnt.
Damit hatten im vergangenen Kinojahr mit ziemlicher Sicherheit nur die wenigsten gerechnet: Das „Predator“-Franchise ging erstmals komplett neue Wege und schaffte es dennoch, beinahe alle alten Fans mitzunehmen und neue Fans zu gewinnen.
Das Lob gebührt Filmemacher Dan Trachtenberg, der sich nicht davor gescheut hat, mit gleich zwei Produktionen das Maximum an Risiko auszuschöpfen. Disneys Vertrauen in den 44-Jährigen wurde mit dem Animationsfilm „Predator: Killer of Killers“ und dem Sci-Fi-Abenteuer „Predator: Badlands“ belohnt.
Das Ergebnis ist der aus Publikumssicht beste Franchise-Ableger mit satten 95 % auf Rotten Tomatoes. Da kommt noch nicht einmal das Original von 1987 (87 %) ran. Ihr habt die Sci-Fi-Perle noch nicht gesehen, aus welchen Gründen auch immer? Dann habt ihr ab dem 12. Februar 2026 die Gelegenheit, sie endlich auf Disney+ im Abo zu streamen. Ihr könnt aber auch direkt die Blu-ray über Amazon vorbestellen. Die erscheint am 27. Februar 2026. Schaut euch das Featurette dazu hier an:
» Video ansehen: Predator: Badlands - Featurette OmdU
Mich hat „Predator: Badlands“ vollkommen begeistert
In „Predator: Badlands“ legt Yautja Dek (Dimitrius Schuster-Koloamatangi) eine Bruchlandung auf dem Planeten Genna. Sein Ziel ist der Kalisk, eine Kreatur, die selbst mächtige Predators fürchten. Doch um sein Ziel zu erreichen und endlich von seinem Clan anerkannt zu werden, braucht Dek Verstärkung. Diese findet er auf diesem unwirtlichen Planeten ausgerechnet in der Androidin Thia (Elle Fanning).
„Prey“, Trachtenbergs überraschender „Predator“-Erstling, hatte mich mit seiner an den ersten Film angelegten Handlung, aber völlig neuem Setting überzeugt. Doch ich muss zugeben, dass ich zunächst etwas skeptisch bezüglich „Predator: Badlands“ reagierte. Kommt es nicht beinahe einer als „Disneyfizierung“ verschrienen Fan-Kritik gleich, eine der furchteinflößendsten Film-Kreaturen zu einem sympathischen Helden umzuformen?
Den Kinobesuch habe ich nicht bereut. Im Gegenteil, schon lange wurde ich nicht so fantastisch unterhalten. Optisch wie soundtechnisch – fantastische Musik – zog mich die Produktion voll in ihren Bann; und ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich so sehr mit einem Predator mitfühlen würde. Mit keiner anderen Figur aus dem gesamten Franchise habe ich jemals mehr mitgefiebert. Nun hoffe ich, dass es nicht das letzte Mal gewesen war, dass ich Dek, Thia und Bud begleiten durfte.