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Der Mann aus Somalia
Photo #10491 04 Februar 2026, 12:15

Moderner Western aus Deutschland über einen Geflüchteten, der in Deutschland von einer Gruppe Neonazis ins Visier genommen wird.

Handlung und Hintergrund

Cusmaan Akbar al-Shaar ist vor vier Jahren aus Somalia nach Deutschland geflohen. Nach einer traumatischen Odyssee über Nordafrika und die Balkanroute versucht er, sich ein neues Leben aufzubauen. Auf der Suche nach Arbeit landet Cusmaan in dem abgelegenen 500-Seelen-Dorf Kalbitz, wo er in einem Gasthof als Koch anfängt. Der Wirt und seine Frau nehmen ihn freundlich auf, und auch zu deren Tochter Jasna Jähnert entwickelt sich zunächst eine angespannte, dann zunehmend liebevolle Beziehung. Für Cusmaan scheint zum ersten Mal so etwas wie Heimat greifbar.

Doch das fragile Glück gerät ins Wanken, als eine Gruppe Neo-Nazis aus der Umgebung den Fremden ins Visier nimmt. Die Situation eskaliert, als mit Peter „Pit“ Kuntz ein ehemaliger Anführer der Szene ins Dorf zurückkehrt. Pit war wegen Totschlags inhaftiert und will eigentlich neu anfangen – doch alte Loyalitäten und seine Gefühle für Jasna reißen alte Wunden auf. Beim Maiblütenfest kommt es zur offenen Konfrontation. Cusmaan entscheidet sich, nicht mehr zu fliehen. Eine brutale Hetzjagd durch die umliegenden Wälder beginnt, bei der der Gejagte zum Jäger wird.

„Der Mann aus Somalia“ – Hintergründe, Kinostart

„Der Mann aus Somalia“ versteht sich bewusst als Genrefilm. Hinter dem Projekt steht das Duo Nik Sentenza und Johannes Kizler, die gemeinsam als Co-Regisseure und Drehbuchautoren den Film realisieren. Sie verorten hier eine klassische Western-Erzählung im heutigen deutschen Hinterland. Themen wie Flucht, Rassismus und rechte Gewalt werden dabei mit der Frage nach Identität und Selbstbehauptung verbunden. Nach mehreren Jahren Entwicklung entschieden sich die Filmemacher, das Projekt unabhängig umzusetzen.

Ein offizieller Kinostart für „Der Mann aus Somalia“ steht derzeit noch nicht fest. Aktuell bereitet das Team eine Startnext-Kampagne vor, die den unabhängigen Kinostart unterstützen soll. Auch eine FSK-Freigabe liegt bislang nicht vor.


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