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„Zweimal an einem Tag angeschaut“: Netflix-Publikum wird vom Katastrophenfilm mit Sci-Fi-Twist mitgerissen
Photo #6796 29 Dezember 2025, 12:15
(Bildquelle: Netflix)

Ein neuer Katastrophenfilm ist wie eine Welle über Netflix hereingebrochen und hat in zahlreichen Ländern die Chartspitze erklommen. Doch nicht allen gefällt der Film.

Fällt der Begriff Katastrophenfilm, denkt das Gros der Filmfans vornehmlich an die vom Master of Disaster Roland Emmerich inszenierten Event-Produktionen wie „The Day After Tomorrow“, den ihr über Amazon günstig auf Blu-ray erhaltet, die einst als feste Größe in unregelmäßigen Abständen das weltweite Publikum in Ekstase versetzt haben.

Doch nicht nur aus den talentierten Händen des deutschen Filmemachers aus Hollywood kommt spannende Unterhaltung vom Untergang der Welt, wie der just auf Netflix bereitgestellte Katastrophenfilm „The Great Flood“ aus Südkorea beweist.

Darin spielt Kim Da-mi („The Witch: Subversion) die junge Mutter und Wissenschaftlerin An Na, die gemeinsam mit ihrem Sohn von einer gigantischen Flut überrascht wird, die selbst ihr Zuhause in einem Hochhaus zu überfluten droht. Ihr zur Hilfe eilt Hee-jo („Squid Game“-Star Park Hae-soon). Doch sein streng geheimer Auftrag wird zur emotionalen Zerreißprobe zwischen Pflichtbewusstsein und der Liebe einer Mutter für An Na, denn Hee-jo soll nur sie retten. Den dramatischen Trailer dazu könnt ihr euch hier ansehen:

» Video ansehen: The Great Flood - Trailer OmeU

Nicht alle sind begeistert von „The Great Flood“

Selbstverständlich ist es klar, dass neu veröffentlichte Produktionen direkt zum Start das größte Interesse weltweit generieren. Trotzdem schaffen es nicht alle Werke, die Spitze zu erklimmen. Es ist und bleibt also zumindest ein Zeichen für den richtigen Riecher der Verantwortlichen. In diesem Fall konnte „The Great Flood“ von Regisseur Kim Byung-woo direkt in 71 Ländern Platz 1 der Netflix-Filmcharts erobern (via Flixpatrol).

Aber nicht alle sind begeistert vom Katastrophenfilm, auf Rotten Tomatoes hält er aktuell lediglich 40 % beim Publikum und vergleichsweise gute 60 % bei den Kritiken. Entsprechend fallen auch die Meinungen aus:

„Ich habe ihn zweimal an einem Tag angeschaut, um ihn besser zu verstehen – und es war die beste Entscheidung von mir. Einige Leute werden euch sagen, dass dieser Film schlecht ist und eine Zeitverschwendung, obwohl es ihnen offensichtlich an der Fähigkeit mangelt, die Botschaft der Geschichte zu verstehen.“ – bakpiaubiungu„Dieser Film war absoluter Müll.“ – Arianna W„Unglaublich verwirrend, aber ich mochte den Film, als die Geschichte mehr Größe erhielt.“ – Orly R

Offenbar zielte Filmemacher Kim Byung-soo darauf ab, den Faktor des Katastrophenfilms nur als Aufhänger für zutiefst menschliche Themen zu nutzen. Eine interessante Vorgehensweise, wenn auch mit fadem Beigeschmack. Es dürfte also helfen, ohne Erwartungen an „The Great Flood“ heranzutreten – vor allem ohne die Erwartung eines Spektakels à la Roland Emmerich.


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