19 April 2026, 12:15 
Auf der CinemaCon sprach Marvel Studios’ Präsident Kevin Feige über die Entscheidung, einen alten Bekannten ins MCU zurückzuholen und verwies aufgebrachte Fans in die Schranken.
Kürzlich haben Disney und Marvel Studios auf der CinemaCon in Las Vegas den ersten richtigen Trailer zum großen Kino-Event „Avengers: Doomsday“ enthüllt. Dass dieser dem weltweiten Publikum und damit den Marvel-Fans vorerst noch nicht gezeigt wird, sorgt in den sozialen Netzwerken bereits für jede Menge Aufregung. Das zeigt: Trotz des deutlich gesunkenen Interesses am Marvel Cinematic Universe (MCU) in den vergangenen Jahren ist die Fangemeinde noch immer riesig.
Groß war die Aufregung auch im Juli 2024 auf der San Diego Comic-Con, als nicht nur die Rückkehr der „Avengers: Endgame“-Regisseure Joe und Anthony Russo ins MCU verkündet wurde, sondern auch das Marvel-Comeback von Robert Downey Jr., der jedoch nicht als (alternativer) Tony Stark alias Iron Man zu sehen sein wird, sondern als großer Fiesling Victor von Doom alias Doctor Doom.
Eine Entscheidung, die nicht bei allen Fans gut ankam. Zu opportunistisch wirkte diese auf einige. Will Marvel Studios einfach nur die beliebtesten Stars – auch Chris Evans wird als Captain America wieder zu sehen sein – zurückholen, in der Hoffnung, damit auch die Fans zu reaktivieren?
Gegenüber Entertainment Weekly verteidigte Kevin Feige, seines Zeichens Präsident von Marvel Studios und Architekt des MCU, diese besondere Wahl. Zu der Zeit habe Robert Downey Jr. große Chancen auf einen Oscar als Bester Nebendarsteller für Christopher Nolans „Oppenheimer“ gehabt. Tatsächlich erhielt er die Auszeichnung bei der Preisverleihung 2024. Das Team habe sich gedacht, dass die Gelegenheit günstig sei, ihn wieder an Bord zu holen:
Zitat:
„Es ist unser Universum. Es ist ein Multiversum. Wir können tun, was zum Teufel wir wollen. Er hat den größten Helden gespielt. Lasst ihn jetzt den größten Fiesling verkörpern.“
Nicht immer lief es so gut für Robert Downey Jr., er wurde gar am Set einer Serie gefeuert:
» Video ansehen: Marvel-Star Robert Downey Jr.: Als Serienstar wurde er gefeuert
Robert Downey Jr. als Doctor Doom ist eine echte Bedrohung für die Avengers
Robert Downey Jr. sei ein fester Bestandteil des MCU, betonte Feige zudem. Man sei stets in Kontakt verblieben und habe über die Jahre hinweg darüber diskutiert, wie, wann und ob es eine Rückkehr geben sollte.
Tatsächlich soll der vom 61-Jährigen verkörperte Doctor Doom bereits im Trailer eine dermaßen bedrohliche und furchteinflößende Aura besitzen, dass es unmissverständlich klar sein soll, dass dieser Fiesling selbst Thanos degradieren werde. In einer Szene soll er gar Thors Angriff mit Stormbreaker mit gerade einmal zwei Fingern aufhalten (!).
Die Verantwortlichen sind so überzeugt von „Avengers: Doomsday“, dass sie es sogar hinnehmen, dass der fünfte „Avengers“-Film in den USA keine IMAX-Vorführungen erhalten wird zum US-Kinostart. Diese sind bereits für den im gleichen Zeitraum startenden „Dune: Part Three“ belegt. Hierzulande startet „Avengers: Doomsday“ am 16. Dezember 2026 – auch in den IMAX-Kinos. Das Dunesday kann kommen.