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„Rührt das nicht an“: Kontroverses Action-Remake eines Van-Damme-Klassikers sorgt jetzt erst recht für Fan-Aufruhr
Photo #14915 19 März 2026, 08:15
(Bildquelle: IMAGO / Allstar / Mary Evans / AF Archive / Cannon)

Es gibt Neuigkeiten zum kommenden „Bloodsport“-Remake. Die Edelschmiede A24 hat jetzt den Regieposten vergeben. Doch die Personalie sorgt schon jetzt für Verwirrung bei Fans des Kultfilms.

Anfang vergangenen Jahres wurde bekannt, dass ausgerechnet die Edelschmiede A24 ein Remake des Kultklassikes „Bloodsport“ anstrebt. Das Studio hatte sich da die Rechte an dem Film gesichert, mit dem Jean-Claude Van Damme 1988 endgültig der Duchbruch als Actionstar gelang. Den Film erhaltet ihr übrigens über Amazon ungekürzt auf Blu-ray im roten Amaray.

Schon da stand die Fangemeinde dem Projekt eher skeptisch gegenüber. Manche Filme und Geschichten sind einfach ein Zeugnis ihrer Zeit und verlieren ihre Essenz, wenn man versucht, die Handlung in die Moderne zu adaptieren. Seinen Reiz verdankte „Bloodsport“ von Regisseur Newt Arnold auch der damals im Westen noch ungewöhnlichen Kulisse vor der Millionenmetropole Hongkongs. Tatsächlich bietet der Martial-Arts-Film einen echten Einblick in die 1993/1994 abgerissene Kowloon Walled City, der nahezu gesetzlosen Stadt in der Stadt.

Nun gibt es brandneue Informationen zum Remake (via The Hollywood Reporter): Demnach wird Michaela Coel sowohl das Drehbuch für das Remake verfassen als auch Regie führen.

Die britische Schauspielerin gilt als eine der hoffnungsvollsten aufstrebenden Namen in der Branche, war zuletzt in der Serie „I May Destroy You“ zu sehen und wird demnächst an der Seite von Anne Hathaway im visuell betörenden Thriller „Mother Mary“ (deutscher Kinostart am 21. Mai 2026) zu sehen sein. Den Trailer könnt ihr euch hier ansehen:

» Video ansehen: Mother Mary - Trailer Deutsch

„Wildeste Schlagzeile des Tages“: Fans des Originals befürchten das Schlimmste beim „Bloodsport“-Remake

Überraschend ist diese Entscheidung – abgesehen davon, dass ausgerechnet A24 ein „Bloodsport“-Remake produziert – insofern, da Michaela Coel als Filmemacherin noch nicht allzu viel vorzuweisen hat neben ihren eigenen Serien „Chewing Gum“ und eben „I May Destroy You“. Und bei beiden handelt es sich um Dramen. Dennoch zeigt sie sich geradezu euphorisch und bereit für das Action-Remake:

Zitat:
„Ich bewundere Kämpfer*innen schon lange und bin beeindruckt von der Disziplin, der Intensität und der Isolation, die dieser Sport von ihnen verlangt. Ich freue mich darauf, diese Welt zu erkunden, vor allem gemeinsam mit A24 als Partner. Lasst uns verdammt nochmal loslegen.“

Die Fangemeinde zeigt sich indes weniger begeistert, befürchtet bereits das Schlimmste (via Reddit):

Zitat:
„Von allen Leuten, die für das ‚Bloodsport‘-Remake in Frage kämen, hätte ich niemals auf Michaela Coel getippt.“
– MuptonBossman

Zitat:
„‚Bloodsport‘ ist großartig. Rührt das nicht an.“
– SameEnergy

Zitat:
„Das ist die wildeste Schlagzeile des Tages.“
– Flimsy_Fisherman_862

Dann wiederum sollte darauf hingewiesen werden, dass auch das 1988er-Original einen schweren Weg bis zur Veröffentlichung hatte: Van Damme ließ nach eigener Aussage eine separate Schnittfassung anfertigen, um den Film zu retten. Auch war es Regisseur Arnolds erst dritter und letzter Film, er arbeitete danach nur noch als Regieassistent. Manchmal entstehen Kultfilme gerade unter extremen Druck – genauso wie Diamanten.


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