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„Ich hätte fast Tom Cruise umgebracht“: Co-Star verpatzte Action-Stunt in seinem besten Sci-Fi-Film
Photo #9925 29 Januar 2026, 18:15
(Bildquelle: IMAGO / Capital Pictures)

Tom Cruise ist dafür bekannt, selbst die gefährlichsten Stunts selbst auszuführen. Vielleicht auch, weil ihn ein Filmunfall mit Misstrauen erfüllt hat.

Das Aushängeschild der „Mission: Impossible“-Reihe war es, dass sich Hauptdarsteller Tom Cruise persönlich beim Dreh in Gefahr begeben hat. Den Ruf, selbst die schwierigsten Stunts selbst zu performen, hat sich der Hollywood-Star über die Jahre mühsam aufgebaut.

Womöglich geht es dabei auch darum, die Kontrolle zu haben. Denn was passieren kann, wenn jemand anders über das Gelingen oder Scheitern eines Stunts entscheidet, erlebte Cruise bei „Edge of Tomorrow“ persönlich.

Beim Dreh des Science-Fiction-Films aus dem Jahr 2014, auch bekannt unter dem Titel „Live. Die. Repeat.“, kam es zu einer gefährlichen Situation, in der Schauspielerin Emily Blunt beinahe ihren Co-Star Tom Cruise verletzt hätte.

In einem Interview mit Conan O'Brien auf „Conan“ (via Slashfilm) erinnerte sich Blunt humorvoll an den Vorfall, der sich während einer Actionszene ereignete, bei der sie ein altes Fahrzeug samt Anhänger steuern sollte.

Blunt schilderte, wie der Stuntkoordinator ihr die Anweisung gab, besonders schnell zu fahren und bei hoher Geschwindigkeit scharf nach rechts abzubiegen, damit der Anhänger ausschwenkt: „Es kann ziemlich heftig sein“, habe man ihr gesagt. Tom Cruise, bekannt dafür, seine Stunts in der Regel selbst auszuführen, saß in diesem Fall ungewohnt auf dem Beifahrersitz – eine Position, die ihm laut Blunt nicht gerade behagte:

Zitat:
„Ich glaube nicht, dass es in seinem Wesen liegt, Beifahrer bei einer Stuntfahrt zu sein. Er will immer selbst fahren.“

Der erste Versuch der Szene verlief reibungslos, doch der Stuntkoordinator forderte eine Wiederholung – diesmal mit noch höherem Tempo. Dabei verlor Blunt die Kontrolle über das Fahrzeug:

Zitat:
„Ich raste diesen Weg entlang und Tom war ganz still hinter mir, aber plötzlich hörte ich ihn leise sagen, als wir auf die Kurve zufuhren: ‚Bremsen. Bremsen. Brems, Em, brems das Auto! Brems das Auto!‘ Und ich war zu spät dran ... also fuhren wir gegen einen Baum und ich habe Tom Cruise beinahe umgebracht.“

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Kommt endlich „Edge of Tomorrow 2“?

In Gedanken, so Blunt weiter, habe sie sich sogar gedacht:

Zitat:
„‚Ach, halt den Mund‘. Als ob ich mehr über das Stuntfahren wüsste als Tom Cruise“.

Trotz des brenzligen Moments konnten die beiden im Nachhinein darüber lachen. Blunt betonte, dass Cruise tatsächlich alles selbst machen wolle, selbst wenn es Widerworte gibt: „Er macht wirklich alles und will alles machen, auch wenn die Stuntleute und Produzent*innen sagen: ‚Bitte tu das nicht.‘“ Dieses Engagement motivierte auch sie, ihre Stunts selbst zu übernehmen, um nicht als einzige zurückzustehen.

Seit Jahren gibt es immer wieder Gespräche über eine Fortsetzung von „Edge of Tomorrow“, der sowohl laut den Bewertungen bei IMDb als auch auf Rotten Tomatoes der beste Sci-Fi-Film in der Karriere von Tom Cruise ist – sogar noch vor „Minority Report“.

Laut Slashfilm könnte durch den neuen Vertrag, den Cruise 2024 mit Warner Bros. unterzeichnete, tatsächlich Bewegung in das Projekt kommen. Demnach soll eine Fortsetzung hohe Priorität genießen. Allerdings bleibt unklar, wann diese realisiert werden kann, da sowohl Cruise als auch Blunt weiterhin stark ausgelastet sind. Zumal ja auch ein Verkauf von Warner Bros. bevorsteht. Sollte es jedoch dazu kommen, hätte Blunt womöglich die Gelegenheit, ihre Fahrkünste unter Beweis zu stellen – diesmal hoffentlich ohne Zwischenfall.


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