Wiederholen

1

Wiederholen

all

Wiederhole alles

„Der erste Film, der mich zum Weinen gebracht hat“: Aufwühlendes Kriegsfilm-Drama verschwindet bald aus dem Netflix-Abo
Photo #16347 01 April 2026, 18:15
(Bildquelle: IMAGO / Everett Collection / Miramax)

Ein emotional mitreißendes Holocaust-Drama könnt ihr nur noch kurze Zeit auf Netflix streamen.

Kriegsfilme bieten uns Zuschauenden nicht nur einen Blick auf die großen Schlachten wie in „Der Soldat James Ryan“ und „Im Westen nichts Neues“, sondern auch zu Tränen rührende Einblicke in die Grauen, die die Zivilbevölkerung erleiden muss.

Eines der Werke, die in die letztgenannte Kategorie fallen, ist das Drama „Der Junge im gestreiften Pyjama“. Dieses könnt ihr aktuell noch bei Netflix streamen, allerdings verschwindet es nach dem 22. April aus dem Abo.

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans begleitet den achtjährigen Bruno (Asa Butterfield), der mit seiner Familie von Berlin in eine abgelegene Gegend des besetzten Polens zieht, nachdem sein Vater Ralf (David Thewlis) eine neue Position übernimmt. In der Nähe des neuen Hauses entdeckt Bruno einen umzäunten Bereich, den er zunächst missversteht, und lernt dort den gleichaltrigen Shmuel (Jack Scanlon) kennen, der in einem Konzentrationslager gefangen gehalten wird.

Während Bruno versucht, die Regeln und Veränderungen in seinem Leben zu begreifen, entwickelt sich zwischen den beiden Jungen eine vorsichtige Freundschaft, die sich trotz der trennenden Umstände entfaltet. Doch wird diese Beziehung die Verwerfungen des Krieges überstehen?

Einen Eindruck von dem Film vermittelt euch der folgende Trailer:

» Video ansehen: Der Junge im gestreiften Pyjama – Trailer Deutsch

Lohnt sich „Der Junge im gestreiften Pyjama“ auf Netflix im Stream?

Während das Drama auf Rotten Tomatoes lediglich 65 % Zustimmung von der Fachpresse erhielt, zeigt sich das Publikum mit 84 % deutlich überzeugter. Folgende exemplarische Kommentare liefern euch ein Bild vom Urteil der Zuschauenden:

Zitat:
„Dieser Film war der erste, der mich zum Weinen gebracht hat. Das Ende war sehr traurig und hat mir wahrscheinlich eine Art PTSD gegeben.“
– tq m

Zitat:
„Dieser Film war wirklich deprimierend. Ich habe beim Ende bitterlich geweint. Trotz dessen, was andere Rezensionen sagen, ist das kein ‚warmer und berührender Film'. Der Film zeigt nur einen Bruchteil des Zweiten Weltkriegs – das ist zumindest mein Eindruck. Ich würde nicht empfehlen, diesen Film mit Kindern anzuschauen. Ich würde mir diesen Film kein zweites Mal ansehen.“
– Francesca E

Zitat:
„Dieser Film ist anders als jeder andere Holocaust-Film, den ich je gesehen habe. Eine sehr ungewöhnliche Geschichte und trotz der Fiktion realistisch. Am Ende habe ich geweint, auch weil mir erneut bewusst wurde, wie grausam die Gaskammern waren und dass so viele jüdische Menschen in ihnen ermordet wurden.“
– Reese R

Zitat:
„Ich liebe diesen Film. Er zeigt die andere Seite und dass das, was man anderen Menschen antut, letztendlich auch einem selbst passieren kann.“
– Anna L

„Der Junge im gestreiften Pyjama“ läuft aktuell noch auf Netflix. Dort steht euch bis zum 16. April auch das oscarprämierte Kriegsfilm-Drama „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“ zur Verfügung.


Kommentare (0)
1000