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„Bereue nichts“: Scheidende Lucasfilm-Präsidentin deutet auf düstere Zukunft für „Indiana Jones“-Franchise
Photo #8690 17 Januar 2026, 12:15
(Bildquelle: Paramount Pictures)

Im Interview sprach Kathleen Kennedy über ihre Zeit als Lucasfilm-Präsidentin und gestand quasi beiläufig eine Niederlage mit dem „Indiana Jones“-Franchise zu.

Ich sage es frei heraus: „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ hätte den Abschluss darstellen und damit eine Trilogie beenden sollen, die den Abenteuerfilm maßgeblich beeinflusst und Filmgeschichte geschrieben hat.

Bis dahin gehörte die von Hollywood-Legende Steven Spielberg inszenierte Filmreihe mit weltweit 1,2 Milliarden US-Dollar an Umsatz zu den erfolgreichsten Produktionen überhaupt und konnte sowohl in Kritiken als auch beim Publikum für Begeisterung sorgen. Harrison Ford ist nicht Han Solo, Harrison Ford ist Indiana Jones.

Dann kam „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ 19 Jahre nach dem dritten Film. Während er mit 786 Millionen US-Dollar den erfolgreichsten Teil des Franchise darstellt, enttäuschte die späte Fortsetzung Fans auf aller Welt.

Das hätte ein unrühmliches Ende sein können für eine der unvergessenen Sternstunden des Kinos, doch Harrison Ford wollte das so nicht hinnehmen. Der heute 83-Jährige soll eine der treibenden Kräfte hinter „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ gewesen sein – und wer wollte der lebenden Legende diesen letzten großen Wunsch schon abschlagen?

Der von James Mangold inszenierte Abenteuerfilm geriet mit einem weltweiten Einspielergebnis von 383 Millionen US-Dollar bei Produktionskosten von um die 419 Millionen US-Dollar zum Millionengrab für Disney und beschädigte das Franchise offenbar nachhaltig. Das zumindest scheint die scheidende Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy gegenüber Deadline zuzugeben. Auf die Frage, ob der Film ein Fehler war, betonte die 72-Jährige, nichts zu bereuen:

Zitat:
„Ich bereue nichts, denn Harrison Ford wollte diesen [Film] mehr als alles andere. Er wollte nicht, dass Indy mit dem vierten Film endet. Er wollte die Chance auf einen weiteren Film; und das haben wir ihm ermöglicht. Ich denke, es war die richtige Entscheidung. Er wollte diesen Film machen. Ich glaube nicht, dass Indy jemals ein Ende finden wird, aber ich denke auch nicht, dass aktuell jemand daran interessiert ist, das weiter zu verfolgen.“

„Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ war beileibe nicht die einzige Fortsetzung, auf die niemand gewartet hat:

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Disney arbeitet angeblich an einem „Indiana Jones“-Reboot

Sie und ihre Kollegen Frank Marshall und Steven Spielberg seien noch immer da, so Kathleen Kennedy; und solange sie noch im Geschäft seien, bestehe auch weiterhin eine wenn auch kleine Chance auf ein weiteres „Indiana Jones“-Abenteuer.

Tatsächlich soll sich Disney angeblich bereits in Planungen für ein echtes Reboot der Filmreihe befinden. Allerdings wolle man zunächst etwas Gras über den jüngsten Kassenflop wachsen lassen, ehe man konkrete Schritte einleiten wolle. Das hat das Studio zuletzt auch beim „Star Wars“-Franchise getan, bei dem es zuletzt 2019 einen Kinofilm gab. Falls ihr lieber Erinnerungen wecken und die alten „Indiana Jones“-Filme aus den Achtzigern schauen wollt, auf Amazon gibt es die ersten vier Filme in einer Box auf Blu-ray zum Top-Preis.


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